Titus Sobisch eXTReMe Tracker

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Tuesday, August 15, 2006

Libanon, Israel & Palästina - Medico Spendenaufruf

Inter Arma Silent Musae

Wenn die Waffen sprechen, schweigen die Musen. Spendenaufruf für den Libanon, Israel & Palästina

Es hilft nicht, das Versagen der Politik durch Bombardements und Panzer zu kaschieren. Im Krieg Israels und der schiitischen Hizbullah geht es vor allem um regionale Vorherrschaft. Seit der UN-Sicherheitsrat 2004 die Entwaffnung der Miliz forderte, ist deren Sonderrolle im Libanon in Gefahr. Die "Partei Gottes" ist nicht nur Kind der Invasion Israels 1982, sondern auch Sprössling des Despotismus arabischer Regime: Damaskus und Teheran wollen mit ihrer Hilfe im Libanon eine islamisch-arabische Option durchsetzen. Mit amerikanischer Deckung will aber auch Israels Militär die libanesische Wirklichkeit neu "gestalten": Die zivile Infrastruktur wird zerstört, Treibstofflager und Elektrizitätswerke stehen in Flammen – Ziel ist eine neue Sicherheitszone. Hunderte sterben, Vierhunderttausend sind auf der Flucht.

Und die Palästinenser in Gaza und der Westbank? Für sie gilt derzeit ohne Ausnahme die Regel des unheilvollen Nahostspiels: Keine Hoffnung. Die Perspektivlosigkeit und das Elend der besetzten Gebiete verweisen auf das völlige Versagen und die Doppelmoral der internationalen Gemeinschaft.

Inter arma silent musae – wo Kanonen donnern, setzt das Hirn aus. Frieden im Nahen Osten verlangt internationale Verhandlungen, kein militärisches Diktat, kein taktisches Stückwerk. Es geht um gleiche Rechte für alle und gegenseitige Anerkennung und Sicherheit. Frieden braucht aber auch eine demokratische Zivilgesellschaft, die national geschürtem Hass entgegensteht, die jeweiligen Fundamentalismen bekämpft und jeden "Kampf der Kulturen", jeden "Heiligen Krieg" offensiv zurückweist.

Die Partner von medico international im Libanon, in Israel und Palästina stehen für säkulare Kulturinitiativen im schiitischen Südbeirut, Gesundheitsausbildung palästinensischer Flüchtlinge im Libanon, arabische Frauenhäuser in Israel, israelisch-palästinensische Kliniken in der Westbank und Trauma-Arbeit in Gaza. Für die Hoffnung eines gleichberechtigten Zusammenlebens im Nahen Osten.

Die libanesisch-palästinensischen Hilfsorganisationen AMEL, PARD und NAMSC bitten um Geldspenden für Milchpulver, Babynahrung, Hygieneartikel, Decken, Notunterkünfte, Erste-Hilfe-Sets. Auch im Gaza-Streifen fehlt weiterhin das Allerlebensnotwendigste: Medikamente, Nahrung, Wasser. medico international stellt 10.000 Euro Soforthilfe bereit und ruft gemeinsam mit dem ATTAC-Koordinierungskreis und medico international schweiz zu Spenden auf.

Spendenkonto medico international:

Kto-Nr. 1800
Frankfurter Sparkasse
(BLZ 500 502 01)
Spenden-Stichwort: "Nahost"

Wednesday, May 24, 2006

politisch motivierte Aufhebung der Immunität von Tobias Pflüger durch EU Parlament

Petitionsliste

Das Europäische Parlament hat die Immunität des Europa-Abgeordneten der Linksfraktion Tobias Pflüger (GUE/NGL) am 16. Mai 2006 aufgehoben.
Die bisherige Praxis des Europäischen Parlaments war es, in der Grundtendenz die Immunität von Mitgliedern des Europäischen Parlaments in politischen Angelegenheiten nicht aufzuheben. Mit der heutigen Entscheidung wurde diese Grundtendenz umgekehrt und die Immunitätsaufhebung zum Spielball gegen missliebige Auffassungen gemacht.

Presseerklärung

Hintergrund
Aufhebung wurde vom Abgeordneten der Lega Nord, Francesco Speroni, gefordert, eine breite Koalition von Konservativen, Liberalen, Sozialdemokraten, Grünen und Rechtsextremen hat diesem Ansinnen die Mehrheit verschafft.

"Grund der Aufhebung sei ein explizit politischer Fall gewesen, so Pflüger. Ihm wird von der Staatsanwaltschaft München vorgeworfen, während einer Demonstration Straftaten begangen zu haben, als er Polizeibeamte um Auskunft über die Personalien eines festgenommenen Demonstrationsteilnehmers gebeten habe. Er habe sich ihnen gegenüber als Europaabgeordneter ausgewiesen. Von zwei Polizeibeamten sei er ein halbes Jahr nach der angeblichen Tat angezeigt worden."

english
Dear Friends,
More than 600 people throughout Germany and from abroad already signed the petition list for Tobias Pfluger. Herewith I ask you to sign this list, too, and to spread the following link to your best behaviour - because I call for solidarity with Tobias Pfluger, Member of the European Parliament and peace activist. The privilege of immunity of Tobias Pfluger (GUE/NGL), Linksfraktion, was suspended by the European Parliament on 16th May, 2006.
Until now, the European Parliament didn't use to suspend the immunity of members of the European Parliament due to political affairs. With this decision, however, this principle was reversed and the suspension of the privileges may be used against unconvenient opinions now.
We, the signers, protest against this decision, against this politically motivated suspension of
immunity!
The petition list for Tobias Pfluger can be found on http://www.thomas-mitsch.de/petition.html Please sign here and spread this link also to your best behaviour:
Thanks for your assistance.
Sincerely yours,
Thomas Mitsch

Tuesday, May 23, 2006

Reaktionen auf Emails gegen Finanzierung des bulgarischen Atomkraftwerks Belene durch deutsche Banken

20 Jahre nach Tschernobyl sollen im bulgarischen Belene zwei ähnlich gefährliche Atomreaktoren gebaut werden. Deutsche Bank und HypoVereinsbank haben Interesse, das Vorhaben durch Milliarden-Kredite zu finanzieren. Fordern Sie die Vorstandsvorsitzenden der Banken mit einer E-Card auf, nicht dem ersten Neubau von Atommeilern in Osteuropa seit Tschernobyl zu finanzieren.

Aktion Campact-Online

email Vorlage
Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender,

nach Medienberichten ist Ihre Bank an der Finanzierung zweier Atomreaktoren des Typs WWER 1000 interessiert. Hiermit fordere ich Sie auf, diesen Ueberlegungen eine klare Absage zu erteilen. Seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurden in Osteuropa keine neuen Atommeiler gebaut. Sorgen Sie mit dafuer, dass dies so bleibt.

Atomkraft birgt ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko. Der für den Standort Belene geplante Druckwasserreaktor des Typs WWER 1000 ist doppelt gefaehrlich: Er kombiniert eine voellig veraltete mit neuerer Technologie und soll mitten in einer Erdbebenzone entstehen. Die sichere Endlagerung des strahlenden Atommuells über Hunderttausende Jahre ist zudem ungeloest.

Bitte sichern Sie mir zu, dass Ihre Bank keine Kredite für die Reaktoren in Belene zur Verfuegung stellt. Die Katastrophe von Tschernobyl darf sich nicht wiederholen.

Unter http://www.ausgestrahlt.de/atom/ecard finden Sie ein E-Card, die meine Forderung unterstreicht.

Mit freundlichen Gruessen,



Ich habe teilgenommen, beide Banken verwiesen auf das Bankgeheimnis und Ihre Nachhaltigkeitsstrategien.

Der Hypovereinsbank konnte ich antworten (die Post der Deutschen Bank ließ keine Rückantwort zu).

für die Position, daß Sie das Bankgeheimnis waren, habe ich vollstes Verständnis.

Doch darum geht es in dieser Sache gar nicht!

Finanzierung im Bereich Kernenergie - mir sträuben sich die Haare, wenn es heißt nachhaltig in Verbindung mit einem Prozeß in dem Gefahrgut der höchsten Kategorie entsteht, ohne daß eine sichere Endlagerung bzw. Verwertung bekannt ist. In Deutschland wäre dies im Bereich der Chemieindustrie unmöglich, im Energiebereich wird dies einfach verdrängt.

Wenn Sie eine Finanzierung im Bereich der Kernenergie dennoch nicht ausschließen, sollten Sie zumindestens die gleichen Sicherheitsstandards wie in Deutschland zur Voraussetzung machen. Diese werden, wie Sie wissen sollten, nicht von nationalen und internationalen Umweltgesetzen und Vereinbarungen abgedeckt.

Bitte nehmen Sie zu diesen Grundforderungen Stellung - das Bankgeheimnis hat damit nichts zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
T. Sobisch

Monday, May 22, 2006

Campact - Online Netzwerk Mitsprache in poltischen Entscheidungen

 Mischen Sie sich ein!
Bei Campact werden tausende Menschen mit wenig Zeit für politische Arbeit via Internet aktiv. Sie beteiligen sich an Kampagnen zu aktuellen politischen Themen - per Mausklick, Fax oder dem Griff zum Telefonhörer. Werden auch Sie Teil des Online-Netzes.

Mit
Campact entsteht ein immer dichteres Netzwerk von Menschen,
die sich einmischen, wenn politische Entscheidungen auf der
Kippe stehen. Per E-Mail, Fax oder dem Griff zum Telefonhörer
setzen wir die Vielzahl unserer Stimmen gegen gut
organisierte Lobbyinteressen. Campact ermöglicht es
politisch aktiv zu werden, auch wenn neben Studium, Beruf
und/oder Familie nur wenig Zeit bleibt.

Bürger/innen wirken mit Campact an aktuellen politischen
Auseinandersetzungen mit – so bisher für mehr Transparenz
über Nebeneinkünfte von Abgeordneten, gegen ein Comeback der
Atomenergie, für Alternativen zur Erhöhung der
Mehrwertsteuer, gegen Softwarepatente und für Volksentscheide
auf Bundesebene.

Über das Portal http://www.campact.de bietet Campact immer
mehrere Kampagnen zu Themen, bei denen es auf Deine Stimme
ankommt. Deine Teilnahme kann in einer E-Mail an Deine
Wahlkreisabgeordneten, der Beteiligung an einer Online-Demo
oder der Unterstützung einer Anzeigenkampagne bestehen.

Beispiel Nebeneinkünfte von Abgeordneten: Anfang 2005
fordern 2.000 Bürger/innen die Abgeordneten ihres
Wahlkreises auf, als Konsequenz der Skandale um Politiker-
Nebeneinkünfte für verschärfte Transparenzregeln zu sorgen.
Über 120 Bundestagsabgeordnete antworten den Campact-Aktiven.
Doch schon bald droht die versprochene Neuregelung in
Ausschüssen zu versanden. 1.500 Bürger verlangen von den
Ausschussmitgliedern, sich endlich auf Konsequenzen aus den
Skandalen zu einigen. Kurz vor den Neuwahlen dann der Erfolg:
Der Bundestag beschließt die Veröffentlichung von
Nebeneinkünften in Einkommensstufen.

Welche Kampagnen laufen gerade?
Zum Campact-Portal http://www.campact.de

Campact e.V.
Artilleriestr. 6
27283 Verden
http://www.campact.de
mailto:info@campact.de



Wednesday, April 19, 2006

Entfernung von Uran aus Trinkwasser an granuliertem Eisenhydroxid

Chemie.DE News-Center: Wissenschaftler der TU Berlin beseitigen Uranspuren im Trinkwasser mithilfe neuartiger Adsorptionstechniken

Problematisch ist die hohe chemische Toxizität von gelösten Uranverbindungen.

'Noch gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert, aber die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2004 einen Richtwert von 15 Mikrogramm pro Liter festgesetzt, der nicht überschritten werden sollte. In Teilen Deutschlands werden aber deutlich höhere Werte gefunden (bis 100 Mikrogramm pro Liter). Am Fachgebiet Wasserreinhaltung des Instituts für Technischen Umweltschutz der TU Berlin haben sich Wissenschaftler unter der Projektleitung von Prof. Dr. Martin Jekel dieses Problems angenommen und suchen nach Möglichkeiten, Uranspuren aus Trinkwasser zu entfernen.'
'Die Schwierigkeit sowohl bei der Uranbeseitigung als auch der Urananalytik ist die komplexe Speziation des Metallions in wässrigen Lösungen. Je nach pH-Wert, dem Salzgehalt sowie der Anwesenheit anderer Wasserinhaltsstoffe bilden sich unterschiedliche Uranspezies (Uran(VI)-ionen, Carbonate, Oxide, Phosphate usw.), die an Metalloxiden völlig unterschiedlich adsorbieren.'

Tuesday, April 11, 2006

Study shows UV filters may disrupt hormone production

Study shows UV filters may disrupt hormone production

comment on EPA Press Release Biogenesis Soil washing Technology

Environmental Protection Agency - EPA Press Release: Technology Turns Contaminated Sediment into Useful Product; Environmental Headache Can Become Valuable Product

Through the Bioremediation Discussion Group - Bioremediationgroup.org

Biogenesis Soil washing process is far from being new. I knew about it over 10 years.

No doubt this is a useful technology, however, it has its limitations due to basic physico-chemical principles. It is especially suitable for removal of petroleum related contaminants if the soil does not contain a to high fraction of fines.

For higher PAH contamination it can only reduce the contaminant load, however, it will never be able to meet more stringent remediation targets.

'The BioGenesis Sediment Washing Technology strips contaminants, such as PCBs, dioxins' - this is surely far from being realistic.

Pflanzenschutzmittelrueckstaende in rund 60 Prozent der Lebensmittel

Veröffentlichung idw (Informationsdienst Wissenschaft) /BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit)

Der Anteil von Lebensmitteln, bei denen Rueckstaende von Pflanzenschutzmitteln festgestellt wurden, die die gesetzlichen Hoechstmengen nicht ueberschritten, lag im Jahr 2004 bei rund 52 Prozent. Bei 7,4 Prozent der Proben wurden die gesetzlichen Hoechstmengen nicht eingehalten. In rund 40 Prozent der untersuchten Proben wurden keine Rueckstaende von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Dies sind Ergebnisse der "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrueckstaende", die das Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auf der Grundlage von Daten der Bundeslaender heute in Bonn veroeffentlicht hat.

Zu den am staerksten belasteten Obst- und Gemuesearten gehoeren Rucola, Paprika, Johannisbeere, Tafeltraube und Gurke. Keine Ueberschreitungen der Hoechstmengen wurden hingegen in Saeuglings- und Kleinkindernahrung, Bananen, Broccoli, Pilzen, Spargel und Zwiebeln festgestellt. Grundnahrungsmittel wie Getreide und Kartoffeln waren nur geringfuegig belastet. Selten kam es bei Kiwis, Orangen, Zitronen, Karotten und Tomaten zu Hoechstmengenueberschreitungen.

.......

In 36,5 Prozent aller Proben wurde mehr als ein Rueckstand gefunden. ............
Die Ueberschreitung von Rueckstandshoechstmengen ist nicht mit einer akuten Gefaehrdung der Gesundheit der Verbraucher gleichzusetzen. Bei Ueberschreitungen der Hoechstmengen schaetzt die zustaendige Ueberwachungsbehoerde das toxikologische Risiko ab. Bei 16 Proben konnte 2004 auf Grund deutlicher Ueberschreitungen ein gesundheitliches Risiko fuer den Verbraucher nicht ausgeschlossen werden. In diesen Faellen hat das BVL die fuer die Lebensmittelueberwachung zustaendigen UEberwachungsbehoerden der Bundeslaender sowie die EU-Kommission ueber das Europaeische Schnellwarnsystem informiert.

Friday, April 07, 2006

Papers at 5th World Congress on Particle Technology

5th World Congress on Particle Technology - WCPT5 - Orlando 2006

Use of multisample analytical centrifugation for evaluation of separation of fine particle slurries in the centrifugal field

T. Sobisch, D. Lerche, T. Detloff

Dispersion Stability & Particle Analysis, L.U.M. GmbH

Rudower Chaussee 31, 12489 Berlin, Germany,

info@lum-gmbh.de, www.lum-gmbh.com

Unit processes using centrifugal fields are often applied for separation, deliquoring and classification of fine grained materials. Modelling of these processes requires information about the separation behaviour of the suspensions to be processed. To this end direct measurements in centrifuges are obligatory. Moreover, these measurements have to gather kinetic information as function of the processing conditions, particle interaction and particle concentration.

The separation behaviour of quartz (stable dispersions) and limestone suspensions (moderately and strongly flocculated) was investigated as function of solid concentration and centrifugal acceleration using a multisample analytical photocentrifuge. The new multisample approach uses the STEP-technology. Space and time resolved extinction profiles quantify the alteration of particle concentration, the velocity distribution of particles and packing behaviour during centrifugation. Particle interactions are characterized by the packing density determined under defined conditions and by its variations under alternating centrifugal load.

Multisample analytical batch centrifugation with optical detection proved to be a versatile tool for the characterization of the separation of fine grained materials. This holds for information on the type of sedimentation behaviour (free sedimentation of individual particles, hindered settling, zone settling) on the sedimentation velocity distribution inside the centrate and on the packing, compression and elasticity behaviour, on the nature of particle interactions and the degree of flocculation as well.

The results of multisample analytical centrifugation with optical detection were in good agreement with the results derived by other methods (velocity distribution determined by manometric detection and average packing density obtained during compression in a disc centrifuge).


Characterization of interparticle forces in aqueous and nonaqueous dispersions using multisample analytical centrifugation

T. Sobisch, D. Lerche

info@lum-gmbh.de, www.lum-gmbh.com


The behaviour of dispersions in liquid media, i.e. dispersion stability, flow, separation and packing behaviour, is determined by the nature and degree of interparticle forces. This is of fundamental importance for their application in diverse fields such as nanomaterials, coating, paper making, ceramics, sludge dewatering, to name just a few.

The present work reports on the use of multisample analytical centrifugation for investigation of the packing and compression behaviour to characterize the colloidal stability and microstructure in aqueous and nonaqueous dispersed systems.

Packing density, obtained after compression, is related to the total interparticle potential energy. By using different additives interaction between particles can be shifted from nearly hard sphere behaviour to strong attraction which results in flocculated systems. Additional information could be obtained about the strength and elasticity of particle networks by analysing the relative change in sediment volume after increasing/decreasing the excess pressure in multiple cycles.

The multisample technique applied implies the potential for more systematic studies for targeted colloidal stability.

The new multisample approach uses the STEP-technology. Space and time resolved extinction profiles quantify the alteration of particle concentration and packing behaviour during centrifugation without the need for sample dilution. The latter is a necessary prerequisite for ensuring that the liquid dispersions maintain their original properties.

The paper further covers the influence of the nature of interparticle forces on segregation and deliquoring of common polydisperse fine particle slurries in the centrifugal field.


KEYWORDS: Multisample Analytical Centrifugation, Interparticle Forces, Particle Interactions, Packing Behaviour, Dispersion Stability, Consolidation, Compressibility


Characterization of liquid nanoparticle dispersions by multisample analytical centrifugation

Particle interaction, colloidal crystallization

T. Sobisch, D. Lerche

info@lum-gmbh.de, www.lum-gmbh.com

Reducing particle dimensions to nanoscale leads to qualitatively new properties. This holds also for liquid dispersions, which are the most often used form of application of nanoparticles.

For characterization of nanoparticle dispersions techniques are preferable, which avoid dilution, thus don’t modify dispersion properties. To this end multisample analytical centrifugation proved as an efficient tool.

The new multisample approach uses the STEP-technology. Space and time resolved extinction profiles quantify the alteration of particle concentration but also packing behaviour and phase separation during centrifugation.

Examples are presented for the detection of the presence of flocculation in nanoparticle suspensions, for examination of microgels and colloidal crystallization. The behaviour of microgels was characterized as function of centrifugal acceleration, temperature and concentration. Further, the effect of initial volume concentration and sediment pressure on the speed and extend of the crystallization process was studied.


KEYWORDS: Multisample Analytical Centrifugation, Nanoparticles, Microgels Interparticle Forces, Particle Interactions, Packing Behaviour, Colloidal Crystallization




Wednesday, April 05, 2006

PAH in clothing

mail from Joseph Mc Donald

I am hoping you may be able to answer a question that seems to have everyone staring into space. It appears we are all focused on what pollutants are in the air , water and soil but no one seems to know what happens to them when they come into contact with our clothing.

Living in a area where coal burning is still common practice for domestic heat and power generation it is quite common for clothing to be exposed to various levels of Coal soot and it's bi- products on a daily basis. ( just a note we burn oil but have many neighbors that burn coal and one of the power plants is 2 miles away) Seeing soot on the cars etc. is part of daily living and we always assumed once our clothes were machine washed with a brand name detergent any soot contamination would be removed. However approximately 15 months ago a family member became ill and it was determined PAH or heavy metal exposure were contributing factors. Since this individual worked in an office environment as did the rest of the family we frantically searched for the potential source and had various tests completed.

To our surprise we found various trace heavy metals and PAH evidence still present in freshly washed clothes which was shocking and the urine analysis for heavy metals on all three family members followed the same pattern, including a 13 year old. All clothes were also machine dried indoors. It appeared Sulfur, Barium, Beryllium, Thallium, Uranium, Magnesium, Strontium and Nickel for example were in the clothes after washing and also over the normal ranges in our bodies. Yet lead, mercury, etc were all perfect. We did not have the resources to do any extensive testing on PAHs but did find 1-oh-pyrene in urine ( benzene). I could not afford to have any further testing completed.

My question is has anyone completed any detailed testing in this area after removal of the tri sodium phosphates from the detergents to ensure no traces of PAH or heavy metals were being left behind. The detergent manufactures will not give anything other than a generic answer and I have tried them all. There are thousands of individuals that work in various heavy industry that are exposed to PAHs and heavy metals daily , those on the street levels of the larger cities, etc. who like us wash our clothes in the household machine assuming all of these potential toxins are being removed. But are they really or are we wearing a toxic patch.

From your experiences with PAHs / heavy metals over the years how would you say they should behave when on clothing and are exposed to a machine wash and modern detergent, would they stay in place since they do not dissolve in water, would they eventually break down on the clothing even though they are not being exposed to direct sunlight or microorganisms in soil. Would they ever break down in an indoor environment. Do they just sit there on the clothes until we eventually come into contact with them and absorb them.

Answer

Contaminants in clothes are an issue. There are also related investigations (at least determining contaminant levels). However, these are related to pesticide residues, heavy metals (black coloured clothes) and cancer causing dye compounds. We have here a monthly journal 'oekotest', which deals with issues like contaminations in various consumer products.
However, I would argue that PAH in clothes is not an issue of concern.

Points to consider

# PAH will not be removed by washing, only partly. However, the part easily available for further transport into the body will be removed.
# one should focus on the main routes of transport into the body - which is transport through the lungs (diesel particulates, road dust, tobacco smok, of course soot from coal burning).

That is uptake by routes other than clothes is far more likely!

Similar to contamination of soil, also in clothes only a part of the PAH is readily available for transport.
This is due to differences in physical properties (PAH group is a mixture of compounds with different solubilities, partition coefficients etc.) and differences in the nature of bonding and location inside the fibers. PAH located on the surface are very much more available for transport than PAH which have penetrated into the fibres.
By the way, phosphates are not an issue here. The main action of removing the contamination is due to surfactants. In detergents the phosphates have been replaced by other ingredients, which at least have similar positive effect on removal of PAH as the phosphates.

So there are essentially only two alternatives - move to a location in a pristine environment or raise the issue of environmental contamination.

I am very sorry about the health problems experienced in your family.





Monday, March 06, 2006

international reputed chemists thread to US homeland security?

As written in the Washington Post, the president of the International Council for Science, Indian organic chemist Goverdhan Mehta, was recently refused entry to the USA two weeks because his chemical expertise was deemed a threat to US security.