research notes, discussions, events, contributions related to applied colloid sciences - characterization of dispersions, personal views to general topics news related to http://www.AppliedColloidsSurfactants.info Profile at LinkedIn http://www.linkedin.com/pub/titus-sobisch/32/524/293
Popular Posts
-
Water and Wastewater.com Help Forum - Tertiary Treatment Surfactant Foam Question by Hilary - CAMS We have a modified UCT BNR plant ...
-
--> Characterization of the dispersion properties of carbon nanotubes in ionic liquids by the separation behaviour in the centrifuga...
-
Scope Selection of emulsifiers and evaluation of emulsion stability is a frequent task. This relates to practical issues like formu...
-
Scope Carbon blacks are widely applied as pigments and fillers in various products (inks, paints, rubber, plastics). A multisampl...
-
CME 2006 World Congress of Emulsions 3 - 6 Oct. 2006, Lyon, France Evaluation of long term stability of model emulsions by multisample analy...
Tuesday, June 22, 2010
Bisphenol A Massenchemikalie mit unerwünschten ... UBA Hintergrundpapier
Hintergrundpapier Umweltbundesamt
'Bisphenol A war eine der ersten synthetischen
Substanzen, von der bekannt wurde, dass sie das natürliche
weibliche Sexualhormon Östrogen in der
Wirkung nachahmen kann. Die britischen Biochemiker
Edward Charles Dodds und Wilfrid Lawson suchten
1936 nach Chemikalien, die in der Lage waren, in
der medizinischen Therapie das natürliche Östrogen zu
ersetzen. Dieses weibliche Hormon war extrem teuer,
da es bis dahin aufwändig aus dem Urin schwangerer
Stuten aufbereitet werden musste.....
Bisphenol A steckt in vielen Alltagsprodukten: in CDs
und DVDs, im Kassenzettel aus Thermopapier oder in
Plastikschüsseln. Doch was ist Bisphenol A, wofür wird
es eigentlich verwendet und in welchen Mengen?'
Zusammenfassung
Bisphenol A ist in vielen Produkten unseres täglichen
Lebens. Der größte Teil des produzierten Bisphenol A
wird zu stabilen Kunststoffen verarbeitet (Polykarbonat
und Epoxidharzen). Unter bestimmten Bedingungen
kann sich die Chemikalie aus Gebrauchsgegenständen
lösen – wie aus der Beschichtung von Dosen – und
über die Nahrung oder über die Haut – wie bei
Thermopapier – in den menschlichen Körper gelangen.
Hier kann die Substanz wie das weibliche
Sexualhormon Östrogen wirken.
Bisphenol A gelangt auch in den Wasserkreislauf
und somit in den Körper von Wasserorganismen.
Messungen der letzten Jahre wiesen Bisphenol A in vielen
Gewässern nach. Der Stoff stammt im Wesentlichen
aus den Kläranlagen der Unternehmen, die Bisphenol A
produzieren und verarbeiten.
Besteht ein Risiko für Mensch und Umwelt? Sind darum
gesetzliche Maßnahmen zum Schutz vor Bisphenol A
notwendig?
Zahlreiche Studien belegen, dass Bisphenol A in das
Hormonsystem von Säugern und Gewässerorganismen
eingreift. Es gibt Untersuchungen, die der Chemikalie
bereits bei niedrigen Konzentrationen negative
Effekte auf die Sexualität sowie einen Zusammenhang
mit dem Auftreten von Diabetes und Herz-
Kreislauferkrankungen nachweisen. Zudem gibt es
Hinweise darauf, dass der Stoff die Entwicklung geistiger
Fähigkeiten und des Verhaltens beeinträchtigen
kann und Aggressivität fördert und Lernen hemmt. Die
wissenschaftlichen Ergebnisse, die bis heute vorliegen,
sind jedoch nicht ohne Widersprüche. Viele Studien
werden von Wissenschaftlern kontrovers diskutiert.
Auch für einige Tierarten (z.B. Schnecken) stellen
Studien fest, dass Bisphenol A bereits in sehr niedrigen
Konzentrationen die Fortpflanzung stört. Jedoch ist die
Auswertung dieser Ergebnisse umstritten, da viele dieser
Tests methodische Mängel haben.
Im EU-Altstoffprogramm gemäß Altstoffverordnung
(EWG) Nr. 793/93 bewerteten die EU-Mitgliedstaaten
das Risiko von Bisphenol A für Mensch und Umwelt.
Das Ergebnis: bei sachgemäßer Verwendung von
Produkten auf Bisphenol A-Basis besteht für die
Verbraucherinnen und Verbraucher kein Anlass zur
Sorge vor gesundheitlichen Gefahren. Auch die europäische
Lebensmittelbehörde EFSA kommt zu diesem
Schluss. Nicht alle EU-Länder teilen ein so eindeutiges
Ergebnis. Dänemark und Frankreich zum Beispiel
haben vorsorglich weitergehende Maßnahmen für
bestimmte Produkte erlassen. Kanada hat inzwischen
aus Vorsorgegründen Bisphenol A-haltige Babyflaschen
verboten. Auch aus der fachlichen Sicht des UBA ergibt
sich ein ausreichendes Besorgnispotenzial. Zahlreiche
wissenschaftliche Befunde ergeben insgesamt ein
konsistentes Bild, so dass trotz der Unsicherheiten
und Wissenslücken bei der Risikobewertung und der
Expositionshöhe Handlungsbedarf besteht. Das UBA
spricht sich darum dafür aus, vorsorgend tätig zu
werden und die Verwendung einiger Produkte, die
Bisphenol A enthalten, zu beschränken.
Auch für die Umwelt bewertet die EU das Risiko als
vertretbar. Die errechneten Konzentrationen in der
Umwelt liegen deutlich unterhalb der Werte, bei denen
Wirkungen auf Boden- und Wasserorganismen zu erwarten
sind. Gleichzeitig liefern verschiedene Studien
Anhaltspunkte dafür, dass das Risiko für Gewässer- und
Sedimentorganismen möglicherweise bisher unterschätzt
wird.
Mit der europäischen Chemikalienverordnung REACH
stehen die Bisphenol A-Hersteller und Verwender in
der Pflicht, ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen.
Sie müssen darstellen, unter welchen Bedingungen
Bisphenol A über den gesamten Lebensweg sicher
verwendet werden kann. Falls nötig müssen sie hierzu
Risikominderungsmaßnahmen einleiten.
Diese Informationen wird das Umweltbundesamt verwenden,
um die Risikobewertung für Bisphenol A zu
überprüfen. Das UBA wird dann entscheiden, ob aus
fachlicher Sicht zusätzliche gesetzliche Maßnahmen zur
Risikominderung in der Umwelt notwendig und der EU
zu empfehlen sind. Dabei sind für Bedarfsgegenstände
mit Bisphenol A auch produktrechtliche
Regelungsoptionen zu prüfen. Grundsätzlich empfiehlt
das UBA, den Gehalt von Bisphenol A in Produkten weiter
zu begrenzen. Außerdem rät das UBA Herstellern,
Importeuren und Verwendern von Bisphenol A, für alle
Einsatzgebiete des Stoffes, die wesentlich zu Exposition
von Mensch und Umwelt beitragen, gesundheits- und
umweltfreundlichere Alternativen zu verwenden. Damit
kann ein wichtiger Beitrag zur Produktverantwortung
bei einem Stoff, bei dem vorsorglicher Schutz von
Mensch und Umwelt angezeigt ist, geleistet werden.
Friday, December 11, 2009
"Blühende Landschaften" am Hindukusch?
"Blühende Landschaften" am Hindukusch?
Rede von medico-Geschäftsführer Thomas Gebauer. Gehalten auf der Konferenz "Mission impossible am Hindukusch? - Zwischenbilanz der neuen internationalen Afghanistan-Politik" am 24.11.2009 in Berlin. Veranstaltet wurde die Konferenz vom Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).
Kriegerische Zustände herrschen in Afghanistan bekanntlich nicht erst seit gestern. Nicht die Lage ist neu, wohl aber der Minister, der sie kommentiert. Und da hat sich offenbar etwas verändert. Statt die Dinge weiter Schönzureden, könnte nun endlich auch dort Klartext geredet werden, wo über die Entsendung von Soldaten entschieden wird: im Bundestag.
Sie alle kennen die sprachlichen Verrenkungen, die in den letzten Jahren die Runde machten. Statt von Krieg war von Stabilisierungseinsatz die Rede, statt von Aufstandsbekämpfung von einer Friedens- und Wiederaufbaumission, von Soldaten als Aufbauhelfer - ja selbst von Tornados zur Planung von Infrastrukturprojekten, wie mir Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu versichern versuchten. Ein einziger Eiertanz, den wir, den entwicklungspolitisch tätige NGOs immer mit größter Skepsis verfolgt haben.
Warum? – Auch darum wird es gehen, wenn ich Ihnen im Folgenden die Lage in Afghanistan aus der Perspektive von Hilfsorganisationen, die vor Ort tätig sind, schildern werde. Ausgangspunkt für mich sind zunächst eigene Erfahrungen, Besuche vor Ort, Gespräche mit Partnern, dann aber auch die Erfahrungen meiner Kollegen bei medico international, schließlich all das, was andere NGOs berichten, was wir untereinander austauschen und zuletzt in einem gemeinsamen Positionspapier unter dem Dach von VENRO zusammengetragen haben. Dessen Forderungen werde ich Ihnen gegen Ende meiner Ausführungen im Einzelnen erläutern.
..........................
So sehr wir auf rasche und spürbare Verbesserungen drängen, steht für uns doch auch fest, dass nachhaltige Veränderungen nicht von heute auf morgen gelingen werden. Voraussetzungen sind partizipative Prozesse, in die alle relevanten Akteure eingebunden werden müssen, begleitet von Verhandlungen und vertrauensbildenden Maßnahmen, um schließlich langfristig angelegte Aufbauprogramme zu definieren, die nicht von außen übergestülpt werden und am Ende nur der Legitimation bzw. der Absicherung von Truppenpräsenz dienen.
III.
Lassen Sie mich abschließend noch mal auf die Äußerungen von Verteidigungsminister Guttenberg zu sprechen kommen. In seinem Focus-Interview hat er auch gesagt, dass – und ich zitiere – "dass man in Afghanistan an seine Grenzen stößt, wenn man von einer Demokratie westlichen Stils zu träumen beginnt. Ein solcher Traum ist mit den Realitäten vor Ort nicht vereinbar. Auch dieser Traum hat uns viel Zeit gekostet".
Mit Blick auf die Verhältnisse, die in Afghanistan herrschen, mag auch darin etwas Zutreffendes zum Ausdruck kommen. Gewiss war die Idee naiv gewesen, das Modell des OECD-Staates nach Afghanistan exportieren zu wollen. Dennoch kann ich mich nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass er für die Grenzen, auf die man in Afghanistan nun stößt, vor allem die Afghanen selbst verantwortlich machen will.
So notwendig realistische Einschätzungen sind, so wenig darf dabei übersehen werden, dass die Sache der Afghanen schon lange nicht mehr die Sache der Afghanen alleine ist. Auch der Westen hat über Jahrzehnte hinweg heftig Einfluss genommen. Mit dem Argument, Freiheit und Demokratie verteidigen zu wollen, hat er den Kampf der Mujaheddin gegen die sowjetische Besatzung finanziert. Später hat er zusehen, wie das Land von eben den Mujaheddin vollends in Schutt und Asche gelegt wurde. Er hat, in der Hoffnung, endlich wieder einen Garant für Stabilität gefunden zu haben, der sich obendrein noch als Bündnispartner in den Auseinandersetzungen mit dem Iran anbot, Mitte der 90er Jahre die Bildung der Taliban unterstützt. Und er hat dann 2001 erneut mit den Mujaheddin und Warlords gemeinsame Sache gemacht, als es darum ging, die Taliban wieder aus Afghanistan zu vertreiben.
2001, zu Beginn des internationalen Engagements, standen die Voraussetzungen für die Herausbildung demokratischer Verhältnisse nicht einmal schlecht. Mit großem Enthusiasmus beteiligten sich die Afghanen an der Loya Jirga und stimmten für eine neue Verfassung. Der Moment, in dem die Demokratie scheiterte, war, als der damalige US-Botschafter und die UN dafür sorgten, dass in der Loya Jirga neben den gewählten Delegierten auch 50 Plätze für die Warlords reserviert wurden. Es waren die Afghanen, denen mit diesem skandalösen Akt die Grenzen für den Traum ihrer Demokratie aufgezeigt wurden. Um sich selber die Finger nicht schmutzig machen zu müssen, hatte der Westen mit Kriegsverbrechern paktiert, mit anderen Worten: den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.
Wer so vorgeht, muss sich nicht wundern, wenn Demokratie scheitert. Nicht eine vermeintliche Rückständigkeit der Afghanen steht dem Traum demokratischer Verhältnisse entgegen, sondern die Art und Weise wie der Westen in den letzten Jahrzehnten von außen eingegriffen hat. Taliban, Warlords, Milizen, Drogenbarone – sie alle sind nichts anderes als die Gespenster der Ruinen gescheiterter Interventionen.
Thursday, August 13, 2009
SEDIMENTATION AND CONSOLIDATION BEHAVIOUR OF KAOLIN SUSPENSIONS IN PRESENCE OF DISPERSANT
October 13 - 15 Wiesbaden Germany
1 Université de Technologie Compiègne / Département Génie Chimique, Compiègne/France
2 LUM / 12489
During processing and application of kaolin usually dispersants are used. For optimization evaluation of the sedimentation behaviour of the suspensions can deliver important information. To this end a method for comprehensive characterization of this process is required.
Space and time resolved photometric methods using near infrared (NIR) light enable the measurement of the movement of the boundary towards the supernatant and to characterize clarification processes. X-rays on the other hand give information on concentration profiles in sediment and suspensions. These two methods complement each other to characterize sedimentation and consolidation behaviour.
In this paper the sedimentation and consolidation behaviour of kaolin suspensions was studied by multisample analytical centrifugation with photometric detection. Kaolin, dispersant concentration and centrifugal acceleration was varied. After dewatering of the sediments in the centrifugal field, the distribution of packing density was determined using X-ray measurements.LABORATORY SCALE EVALUATION OF INCLINED SETTLING
October 13 - 15 Wiesbaden Germany
Laboratory scale evaluation of inclined settling
T. Sobisch, D. Lerche, LUM, Berlin/Germany
The principle of inclined settling is often used in practise to increase capacity and efficiency of settling aggregates. The settling rate in inclined-plate (lamella) and tube settlers is influenced by two factors, the effect of gravity acting on the particles and the settling rate due to the presence of inclined surfaces. The increase in settling rate exhibits a complex dependence on material properties (solids density and size distribution, concentration, surface properties, liquid properties) and the angle of inclination. So far adjustment of operating conditions is done empirically or based on pilot or field scale experiments. A preselection based on lab scale experiments would be beneficial.
The LUMiReader instrument can measure space and time resolved extinction (transmission) profiles (STEP technology) in multiple channels using near infrared (NIR) or visible light. This way it measures changes in turbidity and the movement of the boundary towards the supernatant. Even more the angle of inclination can be varied between 0 and 30° from the vertical.
Investigations on settling as function of angel of inclination were carried out on lime suspensions with varying solids concentration.
FLOCCULATED DISPERSIONS CHARACTERIZED BY DIFFERENT METHODS MEASURING TRANSMISSION
13 - 15 October 13 - 15 Wiesbaden Germany
sedimentation and consolidation behaviour of Flocculated Dispersions Characterized by different methods measuring transmission
T. Sobisch1, A. Zierau1, A. Bjeoumikov2, M. Holke³, D. Lerche1
During technical application and during solid-liquid separation dispersions are often flocculated. While during application sedimentation and consolidation usually have to be avoided or minimized, for solid-liquid separation these are essential. In both cases there is a need for fast reliable methods for comprehensive characterization of these processes.
Space and time resolved photometric methods using near infrared (NIR) light are well suited to measure kinetics of sedimentation and clarification. Using X-rays additional information on concentration profiles in sediments and highly concentrated suspensions can be obtained. Therefore photometric and X-ray measurements can ideally complement each other.
Investigations on sedimentation and consolidation behaviour of flocculated polydisperse quartz suspensions are presented. These were carried out at normal earth gravity as function of flocculant concentration using both transmission measurements with NIR light and X-rays. This was followed by measurement of the compressional behaviour of the sediments formed at earth gravity. To this end multisample analytical centrifugation with photometric detection was used. After dewatering of the sediments in the centrifugal field the space resolved distribution of packing density inside the sediments was determined measuring X-ray transmission.
Qualitätskontrolle und Stabilitätsuntersuchungen an Wasserlacken
23.-25.09.2009 Überlingen Germany
Qualitätskontrolle und Stabilitätsuntersuchungen an Wasserlacken mittels Analytischer Zentrifugation
Sobisch, T., Uhl, A., Lerche, D., LUM Berlin/D
Wasserlacke sind Dispersionen. Deshalb ist nicht nur die mikrobiologische und chemische, sondern auch die Entmischungsstabilität der Produkte zu prüfen. Diese Aufgabe ergibt sich sowohl in Bezug auf die Entwicklung neuer Produkte als auch für die Qualitätskontrolle.
Es wird eine Multiprobentechnik vorgestellt, die mittels Analytischer Zentrifugation eine beschleunigte Charakterisierung von Entmischungsprozessen (Aufrahmung, Sedimentation, Koaleszenz, Phasenseparation) erlaubt. Hierbei kann die Kinetik dieser Destabilisierungsprozesse direkt zeitgleich für bis zu 12 verschiedene Proben bestimmt werden.
Die Analytische Zentrifugation mißt die den Proben inhärente Stabilität. Erst in der Zukunft ablaufende Destabilisierungsprozesse, die auf langsamen Diffusionsprozessen beruhen, können nicht vorhergesehen werden. In dieser Hinsicht empfiehlt sich eine Kombination mit gängigen Alterungstests. Neben der direkten und indirekten Messung der Dispersionsstabilität kann die Dispersionsstruktur (geflockt/nicht geflockt) und Art der Partikelwechselwirkungen (attraktiv oder repulsiv) sowie die Partikelgrößenverteilung der Produkte charakterisiert werden.
Konzentrationsprofile innerhalb der sich bildenden Sedimente wurden mittels ortsaufgelöster Messung der Röntgentransmission gemessen.
Wednesday, April 29, 2009
ACHEMA2009 - Paint products: Accelerated stability and quality testing by direct measurement of separation and segregation
ACHEMA 2009
29th International Exhibition-Congress on Chemical Engineering, Environmental Protection and Biotechnology
11 - 15 May 2009 Frankfurt am Main / Germany
T. Sobisch, D. Lerche, LUM Berlin/Germany
Paper 7401, 05/11/09 4 p.m.
Paint products: Accelerated stability and quality testing by direct measurement of separation and segregation
To assure continued consumer satisfaction the following stability issues of paint products have to be minimized or avoided:
• Syneresis – separation of the liquid dispersion media
• Pigment segregation – change of colour composition inside a container
• Particle segregation – change of particle size distribution inside a container
These stability issues have to be addressed not only during development of new paint products but also for quality assurance during production on a regular basis. This paper demonstrates that multisample analytical centrifugation can be used as an efficient tool for the accelerated evaluation of separation stability of paint products.
In addition this technique provides for high resolution data of particle size distributions of pigments or emulsions.
ACHEMA2009 - Photometric instrumentation for evaluation of dispersion stability and optimization
ACHEMA 2009
29th International Exhibition-Congress on Chemical Engineering, Environmental Protection and Biotechnology
11 - 15 May 2009 Frankfurt am Main / Germany
T. Sobisch, T. Detloff, U. Rietz, D. Lerche, LUM Berlin/Germany
Paper 7404, 05/14/09 2 p.m.
Photometric instrumentation for evaluation of dispersion stability and optimization of separation and stabilization of dispersions
Dispersion stability – in one way or the other - is a hot topic in many industries (cosmetics, ceramics, pharmaceutics, paints, mining etc.). Mostly high dispersion stability is required, however, separation of dispersions is the issue in other fields.
From this it is evident that formulation of products as well as process and quality control is in need of efficient measurement techniques.
The paper proposes the use of high resolution photometric detection of transmission profiles (LUMiReader) and the use of bottom focussed backscattering (LUMiCheck).
These techniques allow for an accelerated study of dispersion demixing. The LUMiReader provides information on the extent of phase separation but also on the kinetics of the underlying processes directly in-situ. The LUMiCheck is used to measure sedimentation and creaming with high sensitivity by focussing on changes in particle concentration right at the bottom part of the dispersions.
The potential of these methods was demonstrated on several systems by screening for the most efficient dispersants, preparation conditions and also for selection of conditions to separate dispersions.
ACHEMA2009 - Speeding up the evaluation of the physical stability of beverage dispersions
ACHEMA 2009
29th International Exhibition-Congress on Chemical Engineering, Environmental Protection and Biotechnology
11 - 15 May 2009 Frankfurt am Main / Germany
T. Sobisch, D. Lerche, LUM Berlin/Germany
Paper 7403, 05/11/09 11 a.m.
Speeding up the evaluation of the physical stability of beverage dispersions
Reduction of turbidity and phase separation is an important problem for the beverage industry. Traditional methods of stability evaluation are visual observations (over several months) and measurement of opacity, droplet size index particle size analysis during storage.
Alternatively high resolution photometric detection of transmission profiles with a LUMiReader instrument is proposed.
This technique allows for an accelerated study of beverage demixing by providing information on the extent of phase separation but also on the kinetics of the underlying processes directly in-situ. This is of great practical importance for evaluation of shelf life but is also very useful in screening of additives for more stable formulations.
The method was tested for a range of beverages with the focus on beverage emulsions.
ACHEMA2009 - Additive selection and evaluation of dispersion stability for reformulation in the REACH process
ACHEMA 2009
29th International Exhibition-Congress on Chemical Engineering, Environmental Protection and Biotechnology
11 - 15 May 2009 Frankfurt am Main / Germany
T. Sobisch, D. Lerche, LUM Berlin/Germany
Paper 7402, 05/15/09 11 a.m.
Rapid additive selection and evaluation of dispersion stability for reformulation in the REACH process
Monday, April 06, 2009
Campact Studie Verbot Genmais
...
Aigners Abteilungsleiter für Gentechnik erklärte im Gespräch mit uns, ein Verbot nach der Schutzklausel zu prüfen. Wir sollten ihm hierfür nur genügend aktuelle Risikostudien zusammenstellen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen: Innerhalb weniger Tage stellten uns der Gentechnik-Experte Christoph Then und eine Rechtsanwältin ein Gutachten zusammen, das zeigt auf Basis welcher aktueller Risikostudien der Gen-Mais verboten werden kann. '
zum Gutachten
hier die Zusammenfassung:
Die vorliegende Kurzstudie legt dar, dass ein Anbauverbot von MON810 in Deutschland
wissenschaftlich und rechtlich geboten ist. Sie gibt einen Überblick über die Ergebnisse neuer
wissenschaftlicher Publikationen, die deutlich machen, dass die Risiken des Anbaus von MON810 für
die menschliche Gesundheit und die Umwelt bisher nicht ausreichend untersucht wurden. So liegen
neue, konkrete Hinweise auf eine Gefährdung von Bienen, von nützlichen Insekten und der Ökologie
von Gewässern vor. Auch zur Gefährdung der Gesundheit liegen neue Studien vor, die zeigen, dass
der gentechnisch veränderte Mais dazu beitragen kann, Immunkrankheiten auszulösen.
Zudem wird in der Studie anschaulich gemacht, dass die bisher praktizierten Ansätze zur
Risikobewertung von MON810 zu kurz greifen: Sie setzen sich nicht in angemessener Weise mit der
Sicherheit des Insektengifts auseinander, das in den Gentechnik-Pflanzen produziert wird. Die
wissenschaftliche Unsicherheit über die Wirkungsweise des produzierten Gifts wird differenziert
dargestellt.
Darüber hinaus werden die Argumente einer kritischen Prüfung unterzogen, die vom Bundesamt für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und von der Zentralen Kommission für die
Biologische Sicherheit (ZKBS) im Jahr 2007 als Beweis für die Sicherheit von MON810 vorgebracht
wurden.
Insgesamt wird gezeigt, dass sich seit dem Jahre 2007, als in Deutschland zuletzt über ein
Anbauverbot des gentechnisch veränderten Mais MON810 diskutiert wurde, weitere konkrete
wissenschaftliche Hinweise auf eine Gefährdung von Mensch und Umwelt durch MON810 ergeben
haben. Zudem ist noch deutlicher geworden, dass es erhebliche Lücken bei der Risikobewertung des
Bt-Toxins gibt, das in den MON810-Pflanzen gebildet wird.
Dass ein Verbot des Anbaus von MON810 nicht nur in der Sache, sondern auch rechtlich geboten ist,
wird abschließend anhand dem deutschen und europäischen Gentechnikrecht sowie der
Rechtsprechung belegt.